Vortrag & Gespräch mit Thilo Geiger
Donnerstag 18:30 - 20 Uhr
Haus auf der Grenze
Platz der Deutschen Einheit 1, Geisa
Putins Cyberkrieg – wie bedroht sind wir?
Während die militärische Dimension des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sichtbar bleibt, richtet sich eine zweite, scheinbar abstraktere Auseinandersetzung gegen Europa selbst: hybride Operationen, Cyberoffensiven, verdeckte Einflussnahme und politische Destabilisierung.
Diese Aktivitäten sind wohl Teil einer langfristigen Strategie, die darauf abzielt, die westlichen Gesellschaften zu spalten, zu verunsichern und ihre Handlungsspielräume einzuengen. Zugleich sollen demokratische Institutionen geschwächt und gesellschaftlicher Widerstand unterminiert werden.
Wie können Deutschland und Europa dieser Herausforderung begegnen? Welche Rolle kommt der Zivilgesellschaft beim Umgang mit dieser neuartigen Bedrohung zu? Im Rahmen einer Veranstaltung in der Gedenkstätte Point Alpha diskutieren Experten diese Fragen vor dem Hintergrund des vierten Jahrestages der russischen Vollinvasion in der Ukraine. Zu Gast ist Thilo Geiger, Oberstleutnant im Generalstab und Wissenschaftler am IFSH und Experte für hybride Kriegsführung.
Außerdem reist Johannes Steger an. Der Leiter im Bereich Digital Crisis Management bei der Strategieberatung FGS Global hat das Buch „Deutschland im Ernstfall“ geschrieben. Mit viel Insiderwissen und Detailkenntnis schildert der Autor darin, was passiert, wenn unser Alltag einer allumfassenden Bedrohung ausgesetzt ist und Infrastruktur, Versorgung, Information und politischer Apparat sabotiert und angegriffen werden, ja gänzlich ausfallen. Die Moderation übernimmt Philipp Metzler, Vorstand der Point Alpha Stiftung.
Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist per E-Mail über veranstaltungen@
pointalpha.com oder Telefon 06651/919030 erwünscht. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen zur Veranstaltung der Point Alpha Stiftung finden Sie hier.