Krisenvorsorge und Resilienz
Extremwetterereignisse, Pandemien und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine – in Zeiten multipler Krisen und komplexer Gefahren rückt der Bevölkerungsschutz in den Fokus. Doch wo endet das Schutzversprechen des demokratischen Staates gegenüber seinen Bürger:innen und wo beginnt die Eigenvorsorge? Wie können Schutz und Sicherheit gerecht organisiert werden, wenn nicht jedes Leben durch den Staat oder internationale Organisationen gleichermaßen geschützt werden kann? Was hat im Ernstfall Priorität?
IFSH-Wissenschaftler:innen analysieren und vergleichen Schutzmechanismen und Sicherheitsversprechen von Staaten und internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen. Zugleich untersuchen sie Formen nachbarschaftlichen und solidarischen Engagements sowie die Entwicklung des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes. So gehen sie der Frage nach, wie Resilienz und Vorsorge in komplexen Krisenlagen gestärkt werden können.
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